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Radio Darkfire zu Besuch im Gothicshop Wonderland 13 inklusive einer Autogrammstunde von EISBRECHER

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by Lord Asmodis alias DJ Asmo the Vampire

Ich fand mich am 25.08.2017 im Gothshop Wonderland 13 – Ulm ein.

Wonderland 13

Herdbruckerstraße 9

89073 Ulm

Telefon: 0731 – 6 02 73 58

www.wonderland13.de/store-ulm

Bereits beim Betreten des Shops, fühlte ich mich sofort wohl. Das Wonderland 13 in Ulm ist sehr verwinkelt, was mir als Vampir durchaus zusagt. Es gibt in mehreren Räumen, Ecken und Nischen wirklich alles zu finden und zu entdecken, was das Schwarze Herz höher schlagen lässt. Bekleidung für Damen und Herren (Massenweise Röcke! Einer schöner als der andere), Accessoires, Schmuck, Deko, Schuhe, Stiefel – einfach alles. Das Team hieß mich herzlich Willkommen, als würde ich dort schon ewig ein und ausgehen und sorgte zusätzlich dafür, dass ich mich schon fast Zuhause fühlte. An dieser Stelle möchte ich mir recht herzlich bei Claudia Reese von Black Ferrer Art und Dennis Krahmann für die erste Vermittlung bedanken. 

Claudia Reese von Black Ferrer Art und Dennis Krahmann

Nachdem ich echt viele Fotos vom Shop und vom Team machen konnte, war ich natürlich neugierig und fragte Stefan, wie das mit dem Wonderland 13 eigentlich angefangen hatte…

Wir schreiben das Jahr 1989. In der Walfischgasse in Ulm eröffnete damals der Store X-Tra seine Pforten, und versorgte die Gothics mit allem, was das Herz sich wünschte. Nach 11 Jahren allerdings musste sich der Store umbenennen! Grund hierfür war die Telekom, welche damals den Xtra Tarif einführte. Obwohl das anders geschrieben wurde, zeigte sich die Telekom wenig kooperationsbereit. Guter Rat war teuer, denn das X-Tra war etabliert. Man hatte die Idee, einfach ein großes X anzuhängen. Die Namensgleichheit zum bisherigen Storenamen blieb, die Telekom konnte dagegen nichts mehr sagen und so hieß der Store fortan X-TraX, welcher Euch liebe Freunde, Hörerinnen und Hörer von Radio Darkfire, sicher ein Begriff ist. Ich selbst war damals Online-Kunde und besitze heute noch zwei echt sehr schöne Bordürenhemden.

Inhaberin des Wonderland 13 Alexandra Staffelbauer-Magg mit Lord Asmodis

Vom Jahre 2000 bis 2014 gewann das X-TraX einen immer größeren Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Verschiedene Geschäftsführer ließen in mehreren Shops deutschlandweit und online so gut wie keine Wünsche unerfüllt. Leider bewahrheitete sich im Jahre 2014 das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“!

Die Geschäftsführer untereinander waren sich nicht mehr wirklich einig und man verfolgte unterschiedliche Ziele. Die Uneinigkeit führte letzten Endes dazu, dass die Firma X-traX „liquidiert“ wurde, die Firma und die Shops wurden verkauft.

Im April 2014 ergriff Alexandra Staffelbauer-Magg ohne zu Zögern die Initiative und die Chance. Sie kaufte kurzerhand die Shops in Ulm und Berlin, im September des selben Jahres kam dann noch der Shop Leipzig dazu.

Doch kommen wir wieder auf den Shop in Ulm zurück. Dieser befand sich bereits in der Herdbruckerstraße. In nur einer Woche, in welcher der Verkauf teilweise weiter ging, wurde aus X-TraX das Wonderland 13. Stefan sagte mir, dass der online-Bereich komplett neu aufgebaut werden musste, da der Kundenstamm von X-TraX nicht mitgenommen wurde. Dies sei anfangs nicht einfach gewesen, doch man nahm die Herausforderung an und mittlerweile ist dieser Bereich wieder etabliert, bekannt und beliebt. Für den Shop war das einfacher. Da der Shop, welcher ja nicht geschlossen wurde und das Team ja da war, lief der Übergang reibungslos. Es änderte sich lediglich der Name. Dieser musste sich zwar wieder etablieren, doch das Team um Alexandra und natürlich sie selbst, legten ihr ganzes Herzblut in den shop.

Stefan vom Wonderland 13, Ulm

Alle 3 Shops unterscheiden sich rein räumlich grundsätzlich untereinander. Wie ich bereits erwähnte, ist der Shop Ulm recht verwinkelt, der Shop in Berlin ist auf zwei Etagen angelegt, der Shop Leipzig hingegen ist großflächig angelegt. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile: benötigt man in Ulm ein größeres Team, um alles im Überblick zu behalten (Vorteil ist hier, dass der Kunde eigentlich immer jemanden für Fragen gleich zur Stelle hat), muss der Kunde wiederum in Leipzig vielleicht ein kleines bisschen warten, bis eine/r vom Team frei ist (Vorteil ist hier, dass das Wonderland nicht so viel Personal braucht und so die Preise für die Kunden nicht unnötig in die Höhe geschraubt werden müssen – die Preise verstehen sich natürlich für alle Shops).

Die Filiale in Leipzig gilt als das Flaggschiff vom Wonderland 13. Dies hat mehrere Gründe: zum einen ist es Tatsache, dass die „schwarze Kultur“ im Osten deutlich stärker ausgeprägt ist, als im Süden. Zum anderen arbeitet man dort sehr eng mit Boots and Braces zusammen, was den Bekanntheitsgrad des Wonderland 13 allgemein und speziell in Leipzig immens erhöht. Fakt ist auch, dass Leipzig die Hauptstadt der schwarzen Szene ist – nicht nur durch die Clubszene, sondern auch durch das weltgrößte Gothfestival WGT. Es ist also kein Wunder, dass der Flagshipstore vom Wonderland 13 in Leipzig seine Heimat hat.

Wonderland 13-Mitarbeiterin stellt gern auch mal am eigenen Leib die Artikel für interessierte Kunden vor.

Eines ist in allen Shops allerdings gleich – nämlich die Einstellung von allen Mitarbeitern in den jeweiligen Läden. Sei es im Verkauf, im Büro oder im Online-Shop! Gothic ist dort kein reines Geschäft, sondern eine Leidenschaft. Bei allen sitzt der schwarze Keim fest im Herzen und in der Seele. Das ist deutlich spürbar, denn man merkt als Kunde, dass alle hinter „ihrem“ Wonderland 13 und den Produkten stehen! Beweis: neue Artikel wurden ausgepackt und einer wurde sogleich „ausprobiert“. Während Matthias und ich ein wenig über einen Artikel rätselten, konnte uns ein weibliches Teammitglied sofort Auskunft geben. Der Artikel war aus Leder und dient dazu, die Brust der Dame hervorzuheben, ein Halsband, ebenfalls aus Leder, ist integriert, und geschmückt mit einem Halbmond (der Artikel ist auch mit Pentagramm erhältlich). Sie erklärte uns Männern den Artikel nicht nur, sondern führte uns diesen auch gleich vor – tja.. und meine Wenigkeit durfte bei der Anprobe helfen, grinsel..

 

Peter vom Wonderland 13, ein netter Mann AUCH in HELL-schwarzem T-Shirt! 🙂

Die Teammitglieder untereinander haben ein sehr gutes Verhältnis. Spaß bei der Arbeit und lieb gemeinte und gegenseitige „Anfrotzelungen“, gehören zur Grundeinstellung. Darüber hinaus ist das Team vom Wonderland 13 echt super locker drauf. Mir wurden z. B. selbst gemachte Kässpätzle mit Rahmsoße von Peter angeboten. Irgendwie war er entsetzt darüber, dass er ein weißes T-Shirt anhatte, doch ich konnte ihm versichern, dass das völlig in Ordnung ist. Wenn ein Mart Stahlmann sich bei einem Konzert in einem weißen T-Shirt auf die Bühne stellt und „Schwarz, Schwarz, Schwarz sind alle meine Kleider“ singt (was ich übrigens megacool fand), dann kann Peter sich auch in einem weißen Shirt ins Wonderland 13 wagen. Ich erwischte ihn dann mit meiner Kamera, als er durch Arbeit abgelenkt war! Ein durchaus netter und cooler Typ in weißem Shirt… schöne Grüße an dieser Stelle an „Stefan 2“ (insider) ^^

Beim weiteren Stöbern im shop, entdeckte ich dann das hier….

Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen, und so tauchte ich in die Dunkelheit der Welt des Schreckens ein! Was ich dort alles sah und erlebte, werdet ihr im späteren Verlauf noch lesen können. Bis dann EISBRECHER zur Autogrammstunde kam, konnte ich mich tatsächlich ein wenig nützlich machen, und half als haltende Hand bei der Dekoration einer der Vitrinen, welche man im Shop finden kann, stärkte mich wie bereits erwähnt mit echt leckeren Spätzle (vielen Dank an Peter und seine Mutter, die Spätzle waren superlecker!!!) und konnte meinen Durst mit Fritz Cola stillen, welche im Shop den Kunden zu echt günstigem Preis angeboten wird. Tja – und dann war es soweit… EISBRECHER war da!

Alexx grüßt seine Fans

Das Wonderland 13 war brechend voll, denn viele wollten natürlich Autogramme von der Band, und Fotos mit Alexx und der Band. Der Kapitän wiederum war bester Laune. Er hatte echt Spaß bei diesem Termin, welcher im Zuge einer sehr großen Promotion-Tour zum neuen Album „Sturmfahrt“ erfolgte. In perfektem bayrisch hatte er für jeden einige nette Worte, und nahm sich wirklich Zeit für seine Fans und verkündete voller Stolz, dass das Album „Sturmfahrt“ just an diesem Tag auf Platz 1 geklettert ist– ein Star zum Anfassen, sehr nah an der Fanbase. Im Anschluß an die Autogrammstunde stöberte Alexx, sehr zur Freude der Fans und meinerseits, noch durch den Shop. Die Gelegenheit nutzte ich und bekam sogar noch ein kurzes Interview, welches Ihr in der Sendung hören konntet.

Das Team vom Choclet, gegenüber des Wonderland 13 in Ulm.

Als dann die Band bereits wieder auf dem Weg zu einem weiteren Termin war, trieb mich doch ein wenig der Hunger. Da ich noch Zeit bis zum Horrorlabyrinth hatte, beschloss ich, etwas essen zu gehen. Ich fragte Alexandra, wo man hier gut essen konnte, und sie empfahl mir ein Bistrorestaurant gegenüber dem Wonderland 13, das Choclet. Das Bistro bietet eine sehr gemütliche Terrasse, ein freundliches und junges Team und eine gute Speisekarte. Ich entschied mich für Wiener Schnitzel, welche man wahlweise mit Spätzle + Rahmsoße oder mit Pommes + Ketchup bestellen konnte. Ich genoss Ersteres und was soll ich sagen: die Empfehlung war in keinster Weise übertrieben – war super lecker. Wer also nach einer ausgedehnten Shoppingtour im Wonderland 13 Hunger hat, sollte echt genau da hingehen. Die Empfehlung gebe ich hiermit guten Gewissens an Euch weiter!

Nach dem Essen sortierte ich erst einmal die ganzen Infos, welche ich in meine Kladde schrieb und machte mich dann gemütlich auf nach Seligweiler. Das Horrorlabyrinth (ein Maisfeld) ist direkt neben einem Hotel (dort ist auch ein Burger-King), also nicht zu verfehlen. Meine Eintrittskarte löste ich bereits im Wonderland 13, welches dieses Event durch Promotion und Vorverkauf unterstützt. Ich war recht früh da, und wurde einer Verantwortlichen dieses Events vorgestellt. 

Jenny, Inhaberin von Kings And Queens Of Horror

Es handelt sich um Jenny von kings and queens of horror. Vielen Dank Jenny für die Erlaubnis des Berichtes und dafür, dass ich Fotos machen durfte.

 

Eine schreckliche Legende wird sich flüsternd und hinter vorgehaltener Hand erzählt… Anno 1998 errichtete ein Landwirt erstmals ein Labyrinth in seinem Maisfeld. Touristen konnten sich gegen Entgelt an diesem Labyrinth versuchen, doch für einen sollte das Labyrinth zum Fluch werden. Er fand nicht mehr heraus und geht seit nunmehr 4 Jahren jede Nacht in diesem Maisfeld um. Auf der ewigen Suche nach dem Ausgang. Er ist mittlerweile nicht mehr alleine. Untote, Geister und Dämonen hörten sein Wehklagen, gesellten sich zu ihm und bestrafen jeden Sterblichen, der es wagt, das Maisfeld zu betreten. Nur den mutigsten ist es für eine einzige Nacht des Jahres vergönnt, dieses Maisfeld zu betreten. Doch seid gewarnt: im Maishorrorlabyrinth solltet Ihr höllisch auf Euch achtgeben, und das Maisfeld niemals allein betreten – es könnte das Letzte sein, was Ihr tut…

Die Legende ist natürlich von mir frei erfunden. Fakt ist aber, dass das erste Labyrinth im Jahre 1998 entstand. Herr Ruess, seines Zeichens Landwirt, entwarf mit GPS und einer exakten Computerberechnung, erstmals das Labyrinth im Maisfeld. Der Mais wird aufwendig exakt nach Plan angepflanzt, alles Weitere macht dann die Natur. Wenn der Mais hoch genug ist, dass der Besucher nicht mehr drüber kucken kann, werden die Wege befestigt, so dass selbst Rollstuhlfahrer sich diesen Spaß für jung und alt gönnen können. Sitzmöglichkeiten allerdings sucht man im Labyrinth vergeblich, ausruhen ist nicht. Ich fragte bei Herrn Ruess nach und er sagte mir, dass er das absichtlich nicht macht, weil die Gefahr zu groß ist, dass mancher Besucher dort seinen Müll hinterlässt oder anderweitig Schabernack treibt. Dieser Grund leuchtet ein.

Mittlerweile zum vierten Mal war es dem Team von kings and queens of horror gestattet, in diesem Maisfeld ein Horrorlabyrinth zu veranstalten. Die Untoten, Geister und Dämonen sind natürlich alles Darsteller, welche in ihrer Freizeit an diesem event ihren Spaß haben. In liebevoller Kleinarbeit wird jeder einzelne Darsteller geschminkt (je nach Maske dauert das zwischen 30 und 75 Minuten pro Darsteller). Könnt Ihr Euch noch an den netten Mann im weißen Shirt erinnern?

Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es sich hierbei um Peter handelt, hätte ich ihn nicht wieder erkannt – ok… ich muss ehrlich sein, ich fragte, ob das Peter sei, ich habe ihn wirklich nicht wieder erkannt. Eine Warnung sei dennoch erwähnt – und wird vom Team selbst auch in Form von Plakaten ausgeprochen: sehr ängstliche Menschen sollten das Horrorlabyrinth nicht besuchen und Kinder sollten dort auch nicht durch. Die Darsteller sind nämlich spitze! Ich war über eine Stunde in diesem Labyrinth, in welchem man die Aufgabe hat, verschiedene Stationen zu finden. Hat man diese gefunden und durch Stempel bewiesen, dass man wirklich da war, kann man sogar etwas gewinnen. Das Maisfeld ist praktisch nicht beleuchtet, nur ein oder zwei Scheinwerfer ragen über das Maisfeld, welche den Besucher sogar noch blenden. Die Darsteller kommen wirklich aus dem Nichts oder arbeiten perfekt zusammen, ein Beispiel, welches ich erlebt habe: eine Darstellerin, eine Zombiekrankenschwester, lenkte uns (ich war zu diesem Zeitpunkt in einer kleinen Gruppe) ab. Jeder dachte, das war es, doch keine 5 Meter weiter hörte man direkt neben sich ein leises sehr dunkles und kehliges Knurren, welches schnell lauter wurde. Noch bevor man sich versah, brach aus dem Mais ein perfekt geschminkter Zombie hervor und sorgte für eine Megagänsehaut! Wer ein schwaches Gemüt hat, sollte dem Horrorlabyrinth lieber fern bleiben! Ansonsten gelten dort strenge Regeln, welche die Sicherheit der Besucher und Darsteller garantieren, damit das event für alle ein echt schauriger Spaß ist und bleibt.

Just dieser Darsteller, welcher aus dem Mais brach, stürzte während einer Verfolgung, stauchte sich ein paar Rückenwirbel und musste abbrechen. Meine Wenigkeit und das ganze Team von Radio Darkfire wünscht dem Darsteller gute Besserung und baldige Genesung. Hier ist er:

Mittlerweile sind die kings of queens of horror auch für Euch daheim buchbar. Je nach Umfang Eures Events und Anzahl der Darsteller richtet sich der Preis, welcher über die Homepage zu erfragen ist.

Ich bedanke mich nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten dieses Tages! Ich hatte einen wunderschönen Tag voller Erlebnisse und werde dies sicher nicht vergessen!

Abschließend verneige ich mich vor dem Team Wonderland 13, EISBRECHER und dem Team von kings and queens of horror! Auf ein baldiges Wiedersehen!

Mehr Fotos von diesem Tag findet Ihr auf der homepage von Radio Darkfire!

Bloody greets

Lord Asmodis alias DJ Asmo the Vampire

Abschließend noch eine Fotogalerie mit ausgesuchten Impressionen des Tages!

Im Wonderland 13

 

Das Labyrinth Des Horrors 

  

Lord Asmodis beim M’Era Luna 2017

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DJ Asmo schreibt seinen Mera Luna 2017 – Bericht

powered by RENT EVENT TEC GmbH

Dieses Jahr hatte ich bereits vor dem Beginn des M’Era Luna das Glück, einer äußerst interessanten Persönlichkeit begegnen zu dürfen, nämlich Robert Lalk. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, wer das denn bitteschön ist – obwohl die Besucher des Mera Luna zu Tausenden seine Arbeit bewundern konnten.

Robert Lalk ist Mitarbeiter von RENT EVENT TEC GmbH, welche die beiden Videoleinwände auf dem Mera Luna aufgestellt hatten. Da es ganz klar etwas Besonderes ist, für FKP SCORPIO eine Dienstleistung zu erbringen, weil dieser Veranstalter sehr strenge Ausschreibungen vornimmt, habe ich mich mit ihm immer wieder vor und während des Mera Luna 2017 unterhalten. Hier folgt die Zusammenfasssung:

DJ Asmo the Vampire: Robert, erst einmal vielen Dank dafür, dass ich Dir ein wenig über die Schulter sehen darf, und für Radio Darkfire über Dich und damit über RENT EVENT TEC GmbH berichten darf.
Robert Lalk: Nicht dafür! Unsere Firma verspricht sich davon ja, dass wir uns noch mehr in der schwarzen Szene etablieren können, indem wir auch bei Konzerten von Bands unser Know-How zur Verfügung stellen können.

DJ Asmo the Vampire: Darf ich dann davon ausgehen, dass Du Entscheidungsträger bei RENT EVENT TEC GmbH bist?
Robert Lalk: Och, das kann schon sein. Als vor einigen Jahren ein Freund und Kollege sich mit dieser Firma selbständig machte, fragte er mich, ob ich Interesse hätte, und einsteigen wolle. Ich brauchte nicht lange überlegen und willigte sofort ein. Seitdem bin ich dabei, und habe noch keine Sekunde bereut.

DJ Asmo the Vampire: Da sind wir schon bei meiner nächsten Frage – wie war das denn zu Beginn?
Robert Lalk: Angefangen haben wir mit kleinem Equipment und ein paar Beamern. Das passte alles in eine Garage. Stück für Stück haben wir uns hochgearbeitet. Es war nicht immer leicht, muss ich dazu sagen, doch unser Einsatz hat sich gelohnt und vor allem hat es großen Spaß gemacht. Mittlerweile sind wir auf Großveranstaltungen wie dem „Mera Luna“ oder auch auf dem „Rock am Ring“. Es ist auch möglich, unsere Equipment zu mieten, um damit auf Tour zu gehen.

DJ Asmo the Vampire: Ist das denn nicht zu teuer für Bands?
Robert Lalk: Im Grunde genommen nicht, denn eine Band ist ja nicht ständig unterwegs. Wenn eine Band nicht auf Tour ist, kommen nicht unerhebliche Lagerkosten, Wartung etc auf die Band zu – und so eine Leinwand kostet einen hohen 6-stelligen Betrag. Damit ist die Miete für Bands auf jeden Fall günstiger und komfortabler. Die Wartung übernehmen wir,.Wenn die Tour beendet ist, holen wir die Leinwände wieder ab und die Band braucht sich keinerlei Gedanken wegen Einlagerung und der damit anfallenden Kosten zu machen. Ist einfach und praktisch.

DJ Asmo the Vampire: Das ist allerdings richtig. Was könnt Ihr denn bieten?
Robert Lalk: Wir können für jede Art von Veranstaltung unser Equipment zur Verfügung stellen. Sei es für eine Schulveranstaltung, Tourneen, diverse Präsentationen auf Messen oder halt Großveranstaltung, wie dem Mera Luna oder einem Public Viewing bei einer Fußballweltmeisterschaft von klein bis groß. Wir können da echt über alles reden! Wenn Du willst, kann ich Dir unsere Videos zeigen, wenn Du später auf dem Gelände bist. Hier ist meine Visitenkarte, ruf mich an, wenn Du da bist, dann bekommst ein Backstagebändsel und ich kann Dir dann alles zeigen.

Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Robert und sein Kollege Sven mussten dann auch zum Flughafen, während ich mich langsam fertig machte, um selbst auf das Festivalgelände zu gehen. Dort angekommen sah ich mich erstmal um und rief Robert dann an. Wir trafen uns an einem verabredeten Punkt und er brachte mich dann zum ersten Mal Backstage. Dort bekam ich von ihm das dafür notwendige Bändsel, und ich konnte in aller Ruhe die Videos in Augenschein nehmen. Da es an diesem Tag, es war Freitag der 10te August, stark regnete, gingen wir dann erst einmal Kaffee trinken und wir hatten dann Zeit, das Gespräch fortzuführen.

Robert Lalk: Wie Du gesehen hast, sind wir mit einem großen Truck da. Dieses 26-Tonnen-Monster verfügt über modernste Hydraulik, damit drücken wir die Leinwand ganz einfach raus. Bevor wir das machen, müssen wir den Truck allerdings abstützen, indem wir die Stempel komplett ausfahren. Wenn dann alle Kontakte geprüft sind und die Leinwand ausgefahren ist, brauchen wir nur noch Strom. Wenn der vorhanden ist, drück ich dem Veranstalter den Stecker in die Hand und der braucht dann nur noch anschließen, ungefähr so, als würdest Du zu Hause Deine Kaffeemaschine anstöpseln.
DJ Asmo the Vampire: Das hört sich ja ziemlich einfach an.
Robert Lalk: Ist es auch. Wir bieten unseren Kunden, in diesem Fall FKP Scorpio, das sorgenfreie Rundumpaket an und da garantieren wir, dass dieser nur noch den Stecker in die Dose stecken muss, damit alles läuft. Für den Kunden ist das völlig entspannt, denn der hat ja anderweitig genug zu tun.

DJ Asmo the Vampire: Ok, nicht schlecht. Eine Frage habe ich bezüglich der Sicherheit: es regnet ja nun ununterbrochen. Ist das denn nicht ein Problem für die Videos? Strom und Wasser vertragen sich ja nicht so gut.
Robert Lalk: Der Regen an sich ist nicht das Problem. Alle Kontakte sind sehr gut gegen Wasser geschützt, da passiert nix. Allerdings hat es hier in letzter Zeit sehr viel geregnet und der Boden ist völlig aufgeweicht. Ich muss deshalb darauf achten, dass das Ganze nicht absackt. Wenn der Truck in eine zu große Schräglage kommt, könnte er kippen, ich muss also nachstützen. Der Veranstalter ist darüber informiert, dass ich die Videos im schlimmsten Fall kurz einziehen muss, um den Truck weiter zu stabilisieren.

DJ Asmo the Vampire: Wegen des Regens machst Du Dir also keine Sorgen. Gibt es bezüglich des Wetters Situationen, bei denen man bei Dir Sorgenfalten sehen kann?
Robert Lalk: Die gibt es in der Tat! Der größte Feind ist der Wind. Bei Sturmwarnung muss ich einziehen. Wenn der Wind zu stark ist, kippt dieser den Truck um, da kann ich nachstützen wie ich will, keine Chance. Die Leinwand bietet dem Wind ja jede Menge Angriffsfläche. Bevor das alles kippt und Menschen verletzt werden, zieh ich ein. Nicht schön, aber nicht anders zu machen, denn die Sicherheit hat für uns oberste Priorität!

DJ Asmo the Vampire: Das ist schön zu hören und gut zu wissen. Zwei Fragen hab ich da noch bezüglich des Wetters. Durch den Regen bildet sich ja auch Kondenswasser, ungefähr so, als würden Autoscheiben von innen anlaufen. Das ist doch aber ein Problem oder liege ich da falsch? Bezüglich einer Sturmwarnung: ab welcher Windstärke musst Du einziehen?
Robert Lalk: Wenn ich die Leinwände nicht abschalten muss, ist das mit dem Kondenswasser gar kein Problem. Die Videos entwickeln Wärme genug, dass sich da nix bilden kann. Wenn ich nachts abschalten muss, dann prüfe ich vor Wiederinbetriebnahme natürlich die Kontakte und lege diese ggf trocken, dann kann es weiter gehen. Auf Deine Frage bezüglich des Windes: ab 50 Meter pro Sekunde – die kannst ganz schnell haben – wird es gefährlich und ich zieh ein. Jedoch haben wir hier diese Gefahr nicht, wir behalten ständig den Wetterbericht im Auge. Wir haben hier ja auch den Vorteil, dass wir auf einem Flughafen sind, da sind die Wetterprognosen genauer als bei einer Wetterapp für das Smartphone.

Ab dem Samstag traf ich Robert dann eher selten. Er und sein Kollege Sven mussten die Videoleinwände wegen der Bodenverhältnisse ständig im Auge behalten, da wollte ich dann nicht stören. Ich wuselte dann allein im Backstagebereich herum. Allerdings kam es dann bei dem Auftritt von ASP zu einem Vorfall, welcher zu einem Stromausfall führte. Ich traf Robert dann im Hotel beim Frühstück….

DJ Asmo the Vampire: Guten Morgen Robert. Der gestrige Stromausfall: was ist passiert? Kannst Du dazu was sagen?
Robert Lalk: Da gibt es nicht viel zu sagen – es hat halt geraucht.
DJ Asmo the Vampire: Hoffentlich nicht bei der Leinwand. Ist damit alles in Ordnung?
Robert Lalk: Bei den Videos gab es keine Probleme. Bei der Bühne sind ja mehr als 50 km Kabel verlegt, da kann schon mal was schiefgehen. Um gleich einer Frage von Dir vorzugreifen: Wir mussten lediglich die Systeme wieder hochfahren, die Zeit, dass sich Kondenswasser bildet, war zu kurz. Wir meldeten dem Veranstalter, dass bei uns alle Systeme auf go stehen, als der Strom dann wieder da war.
DJ Asmo the Vampire: Das freut mich zu hören.

Im weiteren Verlauf des Mera Luna ließ ich die beiden von der RENT EVENT TEC GmbH dann unbehelligt. Schon am Montag früh waren Robert und Sven bereits unterwegs zur nächsten Veranstaltung.
Für Bands ist dieses Unternehmen auf jeden Fall interessant. RENT EVENT TEC GmbH bietet modernste High Tech, um echt jeder Veranstaltung das richtige Bild zu geben.

Wer Fragen bezüglich einer solchen Videoleinwand hat, wendet sich bitte an Robert Lalk bei Rent Event Tec GmbH:

 robert-lalk@rent-event-tec.de

oder direkt an

Visitenkarte Robert Lalk, RET

Kontaktdaten von Rent-Event-Tec. Bild anklicken, um die Website zu besuchen!

Rent Event Tec GmbH
http://www.rent-event-tec.com/
Dort ist auch die ganze Produktpalette einsehbar.

Ich bedanke mich bei der Rent Event Tec GmbH und Robert Lalk für die durchaus interessanten Einblicke hinter die Kulissen und wünsche dem Unternehmen noch viel Erfolg. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Zum Abschluss noch eine kleine Auswahl meiner Impressionen des gesamten Mera Luna 2017.

Lord Asmodis alias DJ Asmo the Vampire
– Moderator bei Radio Darkfire – 

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Seine Rückkehr steht fest!

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Es ist soweit! Saphirion Asmodis kehrt als DJ Asmo The Vampire am SA, 06. Mai 2017, um 16 Uhr zurück in den Online-Äther!
 
Nach Jahren der Heilung, und neuen Selbstfindung hat er seine Passion wiederentdeckt, und besondere Gaben mitgebracht.
Freunde wie Markus Gust (auch bekannt als der Dunkle Baron), Hoffmanns Glasgravuren, Jewels of Hell, BadBlackUnicorn das Magazin, oder das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum und DarkSign Records, sowie viele, viele mehr halfen ihm zurück in die Welt der Sterblichen, und füllten seine Reisetaschen…
 
Mit etwas Glück, teilt Lord Asmodis diese mit Euch – doch niemals ohne Fleiß! Seid also aufmerksam und gewitzt, wenn ihr mit ihm kungeln wollt!
 
Mehr Infos in Kürze über www.radio-darkfire.com!

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