Review: 4Kings – Debüt-Album Vicious, Weird And Wild

Eine Rezension von der Wetterhexe

Die 4 Rheinländer – mit dem prägnanten Namen „4 Kings“ – veröffentlichen am 6. Oktober 2017 ihr erstes Album „Vicious, Weird And Wild“. Angekündigt wird ihr Debüt-Album mit der Überschrift „Roadmovie trifft Metal“. Ich habe einen ersten Blick auf die Tracklist geworfen und wusste nicht, ob ich ob ich schmunzeln oder mich ein wenig gruseln sollte. Da handeln Songs von Aliens, dem Teufel und Kannibalen. Allein bei den Titeln war mir klar, dass ich gleich und auch jeder der das Album hört, ordentlich was auf die Ohren bekommt.

Bandgeschichte

Die Vier haben sich 2015 gegründet und wenn man die Kommentare zu ihren bisher gespielten Gigs liest, dann haben sie ihre Fans bisher absolut nicht enttäuscht. Jetzt können die Fans, das Debüt-Album ab dem 6. Oktober 2017, als CD oder als Download erwerben. Jeder Metal-Fan hört hier schon beim ersten Song „20 $ Bitch“ ab dem ersten Ton, was Metal-Musik einfach ausmacht: hämmernde Drums, eine growlende Stimme und dann auch schon die Riffs der Gitarre und zeitgleich dem Bass.

Beim zweite Song „Cockroach Song“, hört man zunächst stakkatoartig die Gitarre, dann erst den Einsatz der Drums und dann die Vocals. Der vierte Song überrascht mich mit leisen, melodischen Klängen, dann der Stimme eines Anrufbeantworters und erst dann hört man eindrucksvoll den gutturalen Gesang, das Growling und schon setzt die Gitarre durchdringend ein. Bei dem Song „Evil Serenade“ hätte ich nochmals etwas leises und verhalteneres erwartet, aber außer im Mittelteil, bestimmen hier auch die Stakkatorythmen, durch das Verwenden der Drums, der Girarre und dem Bass das Tempo.  Es soll dem Hörer bei Heavy-Metal-Songs, ein „bedrückender“, „erschreckender“ oder „böser“ Klang suggeriert werden und das gelingt den „4 Kings“ bei all ihren Songs, mehr als eindrucksvoll. Überrascht haben die „4 Kings“ mich dann doch noch mit dem Song „Cannibal Anthem“ der in den meisten Songpassagen ruhiger, verhaltener und melodischer klingt. Es ist mein Lieblingssong. Wer hier mit Belehrungen oder dem erhobenen Zeigefinger rechnet, wird enttäuscht werden.

Fazit

Das Debüt-Album ist absolutes Muss für jeden Metal-Fan und überzeugt mit 11 wirklich „heavy“ Titeln, sowohl mit den Instrumenten, als auch mit dem Gesang. Wer gerne ein bisschen lauter hört, dem sind ein vibrierendes Geschirr und leicht tanzende Gläser sicher. Vielleicht freut sich der Nachbar auch noch, wenn er mithören darf.

Line-Up

Bass – Thorsen

Vocals – Seth

Drums – Dalibor

Guitars – Martin

Tracklist

01 20 $ Bitch

02 Cockroach Song

03 Two Guns

04 Hatred (No Love Song)

05 Alien In My Pants

06 Evil Serenade

07 Swapped My Girlfriend

08 4 Kings

09 Wash Away

10 Cannibal Anthem

11 Amor 44

Web

Official Website: www.4kingsmetal.com/media

Facebook: www.facebook.com/4Kings.metal/

Label: STF Records www.stf-records.de/