Electronic Reflection 2017 – ein Rückblick von Symeon

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Electronic Reflection 2017

Ein Rückblick von Symeon

Electronic Reflection 2017 – Grafik by Sigma @ e-bit

Am 27.10.2017 fand in der Berlin-Kreuzberger Location „Junction Bar“ die erste Electronic Reflection statt, deren Titel dem Grundsatz von Teilnehmer-Act e-bit entlehnt ist: „Electronic Reflection-Synthetic Attraction“. Mit freundlicher Genehmigung von Anika und Sigma.

Initiator Thomas Borchert von Neocoma aus Göttingen lud sowohl drei weitere Bands, als auch die Freunde von elektronischer Musik zu einem unterhaltsamen und tanzbaren Abend. Zur Unterstützung holte er sich folgende Bands auf die Bühne: die Lokalmatadoren von e-bit und Project Caretaker, sowie den vielversprechenden Neuling Six Faces aus Halle a. d. Saale. Radio DarkFire präsentierte die Veranstaltung als exklusiver Medienpartner und langjähriger Unterstützer von Neocoma.

Neocoma © 2017 by dark-kisses

Pünktlich um 21 Uhr eröffneten Neocoma als Gastgeber das Reigen. Sie präsentierten musikalisch ausgereift und souverän ihre 45-minütige Show. Neues Material von ihrer CD „phi“ sowie die bekannten Gassenhauer „Wake Up“ oder „Shut Up“.

Mit erster kleiner Verzögerung gaben Thomas und Ralf dann an den ersten der beiden Lokalmatadoren „Project Caretaker“ die Bühne ab.

Project Caretaker © 2017 by dark-kisses


Seb T., Van Adrian (N8aktiv) und Daniel Stern haben ältere aber bewährte Titel wie „Hochkultur“ und „Weltenglas“ in neuem Gewand dargeboten. Aber auch neues Material gaben die drei Musiker zum Besten: „Wir fliegen“ ein anstehender Single-Release und „Engel“ eine Kooperation mit VDOC-Music aus Leipzig, der am 1.12.2017 erscheinen wird! Project Caretaker hatten noch einen Grund zu feiern: Frontmann und Begründer Seb T. wurde am vorangegangen Dienstag zarte 40, was leider zu einer weiteren Verzögerung im Zeitplan führte.

e-bit feat. Challendor © 2017 by e-bit

Mit lautstarker Forderung des Publikums enterten daher vollkommen konsequent die zweiten Local Heroes von e-bit die Bühne. Augenscheinlich die Band mit der größten Fanbase an diesem Abend. Martin Dargatz alias Challandor aus NRW angereist, unterstützte das Berliner Duo aktiv auf der Bühne.
Ganz professionell behielten Anika und Sigma die Time Table im Auge, und legten mit einem gekürzten Set unbeirrt los. Ausschließlich Uptempo-Nummern hämmerten sie aus den Boxen und wer das sympathische Duo kennt, der weiß, dass Anikas starke Stimme sich nahtlos in die Kompositionen von Sigma einfügt. Auch e-bit brachten sowohl Ausblicke auf ihr 2018 erscheinendes Album mit, als auch bewährte Hits wie „Loveboat“, oder die Hommage an Michael Clausen von be-polar „Unite“. Michael verstarb urplötzlich am Folgetag des Releases im Juli 2017. Ein würdiger Akt der Anerkennung!
Bedauerlicher Weise ließ die fortgeschrittene Uhrzeit keine Zugabe zu – eine wichtige Lektion, für die alle Fans hiermit um Entschuldigung und Nachsicht gebeten werden.

Marko @ Six Faces mit Symeon (v.r.n.l.) © 2017 by dark-kisses

Den wahrlich krönenden Abschluss machten dann Six Faces aus Halle. Ein blutjunges Projekt von Marko Rujner.
Dem einen oder anderen Berliner Konzertgänger kommt er irgendwie bekannt vor? Klar, er war bereits im Februar 2017 auf der „Anatomy of Sound“ mit einem Song zu Gast beim Abschiedskonzert von „Theatre Of Masquerade“ dabei. Seit 20.10.2017 ist sein Debutalbum „Behind The Truth“ im Handel erhältlich, und wurde noch am selben Tag bereits ein CD-Release-Konzert in Halle. Heute, bei der Electronic Reflection 2017, geben die sympathischen Herren von Six Faces ihr erstes offizielles Konzert überhaupt – und überzeugen auf ganzer Linie.
Sichtlich nervös und noch dazu mit der Herkulesaufgabe, dass spontan der Slot getauscht wurde, meisterten Marko und Basti die Herausforderung bravourös! Der Gesang war sicher, voluminös, und die Harmonie zwischen den beiden Akteuren ist nicht nur menschlich, sondern auch akkustisch offenbar.

Marko – ganz der Gentleman – nahm sich sogar Zeit für ein ganz kurzes Interview, das in einer Sondersendung bei Radio DarkFire zu hören sein wird. Auch hier machte er einen souveränen Eindruck.

Was habt ihr sonst noch verpasst? Das Who-Is-Who der Berliner Musikwelt von Radio DarkFire kam vorbei. Marco und Dirk von Mindstrip, und Frank Pomm. von ehemals Kontrollverlust OST (jetzt Black.Virus) nebst charmanter Begleitung bereicherten die stimmungsvolle Runde. Und da Netzwerken immer gut ist, konnten wir durch den Kontakt zu e-bit heute auch mal den Kollegen Dirk Busse von Dirk Busse Musik und RSD-Radio kennen lernen.

Abschließend bleibt noch aufrichtig DANKE zu sagen dafür, dass die Junction Bar ein tolles Team vor Ort hat.
Chefin Marina ist hilfsbereit, und bei allem Geschäftssinn äußerst zuvorkommend. Hat sie uns doch verständnisvoll die Deadline für die Show zu Gunsten der Künstler verlängert, und auch bei den technischen Hürden in Sachen Mitschnitt wunderbar ausgeholfen.
Vielen Dank an die wirklich netten Männer an der Bar, den rücksichtsvollen Türsteher und für die Mühe des doch recht jung wirkenden Ton-Techniker. Toller Job!

Radio Darkfire zu Besuch im Gothicshop Wonderland 13 inklusive einer Autogrammstunde von EISBRECHER

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by Lord Asmodis alias DJ Asmo the Vampire

Ich fand mich am 25.08.2017 im Gothshop Wonderland 13 – Ulm ein.

Wonderland 13

Herdbruckerstraße 9

89073 Ulm

Telefon: 0731 – 6 02 73 58

www.wonderland13.de/store-ulm

Bereits beim Betreten des Shops, fühlte ich mich sofort wohl. Das Wonderland 13 in Ulm ist sehr verwinkelt, was mir als Vampir durchaus zusagt. Es gibt in mehreren Räumen, Ecken und Nischen wirklich alles zu finden und zu entdecken, was das Schwarze Herz höher schlagen lässt. Bekleidung für Damen und Herren (Massenweise Röcke! Einer schöner als der andere), Accessoires, Schmuck, Deko, Schuhe, Stiefel – einfach alles. Das Team hieß mich herzlich Willkommen, als würde ich dort schon ewig ein und ausgehen und sorgte zusätzlich dafür, dass ich mich schon fast Zuhause fühlte. An dieser Stelle möchte ich mir recht herzlich bei Claudia Reese von Black Ferrer Art und Dennis Krahmann für die erste Vermittlung bedanken. 

Claudia Reese von Black Ferrer Art und Dennis Krahmann

Nachdem ich echt viele Fotos vom Shop und vom Team machen konnte, war ich natürlich neugierig und fragte Stefan, wie das mit dem Wonderland 13 eigentlich angefangen hatte…

Wir schreiben das Jahr 1989. In der Walfischgasse in Ulm eröffnete damals der Store X-Tra seine Pforten, und versorgte die Gothics mit allem, was das Herz sich wünschte. Nach 11 Jahren allerdings musste sich der Store umbenennen! Grund hierfür war die Telekom, welche damals den Xtra Tarif einführte. Obwohl das anders geschrieben wurde, zeigte sich die Telekom wenig kooperationsbereit. Guter Rat war teuer, denn das X-Tra war etabliert. Man hatte die Idee, einfach ein großes X anzuhängen. Die Namensgleichheit zum bisherigen Storenamen blieb, die Telekom konnte dagegen nichts mehr sagen und so hieß der Store fortan X-TraX, welcher Euch liebe Freunde, Hörerinnen und Hörer von Radio Darkfire, sicher ein Begriff ist. Ich selbst war damals Online-Kunde und besitze heute noch zwei echt sehr schöne Bordürenhemden.

Inhaberin des Wonderland 13 Alexandra Staffelbauer-Magg mit Lord Asmodis

Vom Jahre 2000 bis 2014 gewann das X-TraX einen immer größeren Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Verschiedene Geschäftsführer ließen in mehreren Shops deutschlandweit und online so gut wie keine Wünsche unerfüllt. Leider bewahrheitete sich im Jahre 2014 das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“!

Die Geschäftsführer untereinander waren sich nicht mehr wirklich einig und man verfolgte unterschiedliche Ziele. Die Uneinigkeit führte letzten Endes dazu, dass die Firma X-traX „liquidiert“ wurde, die Firma und die Shops wurden verkauft.

Im April 2014 ergriff Alexandra Staffelbauer-Magg ohne zu Zögern die Initiative und die Chance. Sie kaufte kurzerhand die Shops in Ulm und Berlin, im September des selben Jahres kam dann noch der Shop Leipzig dazu.

Doch kommen wir wieder auf den Shop in Ulm zurück. Dieser befand sich bereits in der Herdbruckerstraße. In nur einer Woche, in welcher der Verkauf teilweise weiter ging, wurde aus X-TraX das Wonderland 13. Stefan sagte mir, dass der online-Bereich komplett neu aufgebaut werden musste, da der Kundenstamm von X-TraX nicht mitgenommen wurde. Dies sei anfangs nicht einfach gewesen, doch man nahm die Herausforderung an und mittlerweile ist dieser Bereich wieder etabliert, bekannt und beliebt. Für den Shop war das einfacher. Da der Shop, welcher ja nicht geschlossen wurde und das Team ja da war, lief der Übergang reibungslos. Es änderte sich lediglich der Name. Dieser musste sich zwar wieder etablieren, doch das Team um Alexandra und natürlich sie selbst, legten ihr ganzes Herzblut in den shop.

Stefan vom Wonderland 13, Ulm

Alle 3 Shops unterscheiden sich rein räumlich grundsätzlich untereinander. Wie ich bereits erwähnte, ist der Shop Ulm recht verwinkelt, der Shop in Berlin ist auf zwei Etagen angelegt, der Shop Leipzig hingegen ist großflächig angelegt. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile: benötigt man in Ulm ein größeres Team, um alles im Überblick zu behalten (Vorteil ist hier, dass der Kunde eigentlich immer jemanden für Fragen gleich zur Stelle hat), muss der Kunde wiederum in Leipzig vielleicht ein kleines bisschen warten, bis eine/r vom Team frei ist (Vorteil ist hier, dass das Wonderland nicht so viel Personal braucht und so die Preise für die Kunden nicht unnötig in die Höhe geschraubt werden müssen – die Preise verstehen sich natürlich für alle Shops).

Die Filiale in Leipzig gilt als das Flaggschiff vom Wonderland 13. Dies hat mehrere Gründe: zum einen ist es Tatsache, dass die „schwarze Kultur“ im Osten deutlich stärker ausgeprägt ist, als im Süden. Zum anderen arbeitet man dort sehr eng mit Boots and Braces zusammen, was den Bekanntheitsgrad des Wonderland 13 allgemein und speziell in Leipzig immens erhöht. Fakt ist auch, dass Leipzig die Hauptstadt der schwarzen Szene ist – nicht nur durch die Clubszene, sondern auch durch das weltgrößte Gothfestival WGT. Es ist also kein Wunder, dass der Flagshipstore vom Wonderland 13 in Leipzig seine Heimat hat.

Wonderland 13-Mitarbeiterin stellt gern auch mal am eigenen Leib die Artikel für interessierte Kunden vor.

Eines ist in allen Shops allerdings gleich – nämlich die Einstellung von allen Mitarbeitern in den jeweiligen Läden. Sei es im Verkauf, im Büro oder im Online-Shop! Gothic ist dort kein reines Geschäft, sondern eine Leidenschaft. Bei allen sitzt der schwarze Keim fest im Herzen und in der Seele. Das ist deutlich spürbar, denn man merkt als Kunde, dass alle hinter „ihrem“ Wonderland 13 und den Produkten stehen! Beweis: neue Artikel wurden ausgepackt und einer wurde sogleich „ausprobiert“. Während Matthias und ich ein wenig über einen Artikel rätselten, konnte uns ein weibliches Teammitglied sofort Auskunft geben. Der Artikel war aus Leder und dient dazu, die Brust der Dame hervorzuheben, ein Halsband, ebenfalls aus Leder, ist integriert, und geschmückt mit einem Halbmond (der Artikel ist auch mit Pentagramm erhältlich). Sie erklärte uns Männern den Artikel nicht nur, sondern führte uns diesen auch gleich vor – tja.. und meine Wenigkeit durfte bei der Anprobe helfen, grinsel..

 

Peter vom Wonderland 13, ein netter Mann AUCH in HELL-schwarzem T-Shirt! 🙂

Die Teammitglieder untereinander haben ein sehr gutes Verhältnis. Spaß bei der Arbeit und lieb gemeinte und gegenseitige „Anfrotzelungen“, gehören zur Grundeinstellung. Darüber hinaus ist das Team vom Wonderland 13 echt super locker drauf. Mir wurden z. B. selbst gemachte Kässpätzle mit Rahmsoße von Peter angeboten. Irgendwie war er entsetzt darüber, dass er ein weißes T-Shirt anhatte, doch ich konnte ihm versichern, dass das völlig in Ordnung ist. Wenn ein Mart Stahlmann sich bei einem Konzert in einem weißen T-Shirt auf die Bühne stellt und „Schwarz, Schwarz, Schwarz sind alle meine Kleider“ singt (was ich übrigens megacool fand), dann kann Peter sich auch in einem weißen Shirt ins Wonderland 13 wagen. Ich erwischte ihn dann mit meiner Kamera, als er durch Arbeit abgelenkt war! Ein durchaus netter und cooler Typ in weißem Shirt… schöne Grüße an dieser Stelle an „Stefan 2“ (insider) ^^

Beim weiteren Stöbern im shop, entdeckte ich dann das hier….

Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen, und so tauchte ich in die Dunkelheit der Welt des Schreckens ein! Was ich dort alles sah und erlebte, werdet ihr im späteren Verlauf noch lesen können. Bis dann EISBRECHER zur Autogrammstunde kam, konnte ich mich tatsächlich ein wenig nützlich machen, und half als haltende Hand bei der Dekoration einer der Vitrinen, welche man im Shop finden kann, stärkte mich wie bereits erwähnt mit echt leckeren Spätzle (vielen Dank an Peter und seine Mutter, die Spätzle waren superlecker!!!) und konnte meinen Durst mit Fritz Cola stillen, welche im Shop den Kunden zu echt günstigem Preis angeboten wird. Tja – und dann war es soweit… EISBRECHER war da!

Alexx grüßt seine Fans

Das Wonderland 13 war brechend voll, denn viele wollten natürlich Autogramme von der Band, und Fotos mit Alexx und der Band. Der Kapitän wiederum war bester Laune. Er hatte echt Spaß bei diesem Termin, welcher im Zuge einer sehr großen Promotion-Tour zum neuen Album „Sturmfahrt“ erfolgte. In perfektem bayrisch hatte er für jeden einige nette Worte, und nahm sich wirklich Zeit für seine Fans und verkündete voller Stolz, dass das Album „Sturmfahrt“ just an diesem Tag auf Platz 1 geklettert ist– ein Star zum Anfassen, sehr nah an der Fanbase. Im Anschluß an die Autogrammstunde stöberte Alexx, sehr zur Freude der Fans und meinerseits, noch durch den Shop. Die Gelegenheit nutzte ich und bekam sogar noch ein kurzes Interview, welches Ihr in der Sendung hören konntet.

Das Team vom Choclet, gegenüber des Wonderland 13 in Ulm.

Als dann die Band bereits wieder auf dem Weg zu einem weiteren Termin war, trieb mich doch ein wenig der Hunger. Da ich noch Zeit bis zum Horrorlabyrinth hatte, beschloss ich, etwas essen zu gehen. Ich fragte Alexandra, wo man hier gut essen konnte, und sie empfahl mir ein Bistrorestaurant gegenüber dem Wonderland 13, das Choclet. Das Bistro bietet eine sehr gemütliche Terrasse, ein freundliches und junges Team und eine gute Speisekarte. Ich entschied mich für Wiener Schnitzel, welche man wahlweise mit Spätzle + Rahmsoße oder mit Pommes + Ketchup bestellen konnte. Ich genoss Ersteres und was soll ich sagen: die Empfehlung war in keinster Weise übertrieben – war super lecker. Wer also nach einer ausgedehnten Shoppingtour im Wonderland 13 Hunger hat, sollte echt genau da hingehen. Die Empfehlung gebe ich hiermit guten Gewissens an Euch weiter!

Nach dem Essen sortierte ich erst einmal die ganzen Infos, welche ich in meine Kladde schrieb und machte mich dann gemütlich auf nach Seligweiler. Das Horrorlabyrinth (ein Maisfeld) ist direkt neben einem Hotel (dort ist auch ein Burger-King), also nicht zu verfehlen. Meine Eintrittskarte löste ich bereits im Wonderland 13, welches dieses Event durch Promotion und Vorverkauf unterstützt. Ich war recht früh da, und wurde einer Verantwortlichen dieses Events vorgestellt. 

Jenny, Inhaberin von Kings And Queens Of Horror

Es handelt sich um Jenny von kings and queens of horror. Vielen Dank Jenny für die Erlaubnis des Berichtes und dafür, dass ich Fotos machen durfte.

 

Eine schreckliche Legende wird sich flüsternd und hinter vorgehaltener Hand erzählt… Anno 1998 errichtete ein Landwirt erstmals ein Labyrinth in seinem Maisfeld. Touristen konnten sich gegen Entgelt an diesem Labyrinth versuchen, doch für einen sollte das Labyrinth zum Fluch werden. Er fand nicht mehr heraus und geht seit nunmehr 4 Jahren jede Nacht in diesem Maisfeld um. Auf der ewigen Suche nach dem Ausgang. Er ist mittlerweile nicht mehr alleine. Untote, Geister und Dämonen hörten sein Wehklagen, gesellten sich zu ihm und bestrafen jeden Sterblichen, der es wagt, das Maisfeld zu betreten. Nur den mutigsten ist es für eine einzige Nacht des Jahres vergönnt, dieses Maisfeld zu betreten. Doch seid gewarnt: im Maishorrorlabyrinth solltet Ihr höllisch auf Euch achtgeben, und das Maisfeld niemals allein betreten – es könnte das Letzte sein, was Ihr tut…

Die Legende ist natürlich von mir frei erfunden. Fakt ist aber, dass das erste Labyrinth im Jahre 1998 entstand. Herr Ruess, seines Zeichens Landwirt, entwarf mit GPS und einer exakten Computerberechnung, erstmals das Labyrinth im Maisfeld. Der Mais wird aufwendig exakt nach Plan angepflanzt, alles Weitere macht dann die Natur. Wenn der Mais hoch genug ist, dass der Besucher nicht mehr drüber kucken kann, werden die Wege befestigt, so dass selbst Rollstuhlfahrer sich diesen Spaß für jung und alt gönnen können. Sitzmöglichkeiten allerdings sucht man im Labyrinth vergeblich, ausruhen ist nicht. Ich fragte bei Herrn Ruess nach und er sagte mir, dass er das absichtlich nicht macht, weil die Gefahr zu groß ist, dass mancher Besucher dort seinen Müll hinterlässt oder anderweitig Schabernack treibt. Dieser Grund leuchtet ein.

Mittlerweile zum vierten Mal war es dem Team von kings and queens of horror gestattet, in diesem Maisfeld ein Horrorlabyrinth zu veranstalten. Die Untoten, Geister und Dämonen sind natürlich alles Darsteller, welche in ihrer Freizeit an diesem event ihren Spaß haben. In liebevoller Kleinarbeit wird jeder einzelne Darsteller geschminkt (je nach Maske dauert das zwischen 30 und 75 Minuten pro Darsteller). Könnt Ihr Euch noch an den netten Mann im weißen Shirt erinnern?

Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es sich hierbei um Peter handelt, hätte ich ihn nicht wieder erkannt – ok… ich muss ehrlich sein, ich fragte, ob das Peter sei, ich habe ihn wirklich nicht wieder erkannt. Eine Warnung sei dennoch erwähnt – und wird vom Team selbst auch in Form von Plakaten ausgeprochen: sehr ängstliche Menschen sollten das Horrorlabyrinth nicht besuchen und Kinder sollten dort auch nicht durch. Die Darsteller sind nämlich spitze! Ich war über eine Stunde in diesem Labyrinth, in welchem man die Aufgabe hat, verschiedene Stationen zu finden. Hat man diese gefunden und durch Stempel bewiesen, dass man wirklich da war, kann man sogar etwas gewinnen. Das Maisfeld ist praktisch nicht beleuchtet, nur ein oder zwei Scheinwerfer ragen über das Maisfeld, welche den Besucher sogar noch blenden. Die Darsteller kommen wirklich aus dem Nichts oder arbeiten perfekt zusammen, ein Beispiel, welches ich erlebt habe: eine Darstellerin, eine Zombiekrankenschwester, lenkte uns (ich war zu diesem Zeitpunkt in einer kleinen Gruppe) ab. Jeder dachte, das war es, doch keine 5 Meter weiter hörte man direkt neben sich ein leises sehr dunkles und kehliges Knurren, welches schnell lauter wurde. Noch bevor man sich versah, brach aus dem Mais ein perfekt geschminkter Zombie hervor und sorgte für eine Megagänsehaut! Wer ein schwaches Gemüt hat, sollte dem Horrorlabyrinth lieber fern bleiben! Ansonsten gelten dort strenge Regeln, welche die Sicherheit der Besucher und Darsteller garantieren, damit das event für alle ein echt schauriger Spaß ist und bleibt.

Just dieser Darsteller, welcher aus dem Mais brach, stürzte während einer Verfolgung, stauchte sich ein paar Rückenwirbel und musste abbrechen. Meine Wenigkeit und das ganze Team von Radio Darkfire wünscht dem Darsteller gute Besserung und baldige Genesung. Hier ist er:

Mittlerweile sind die kings of queens of horror auch für Euch daheim buchbar. Je nach Umfang Eures Events und Anzahl der Darsteller richtet sich der Preis, welcher über die Homepage zu erfragen ist.

Ich bedanke mich nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten dieses Tages! Ich hatte einen wunderschönen Tag voller Erlebnisse und werde dies sicher nicht vergessen!

Abschließend verneige ich mich vor dem Team Wonderland 13, EISBRECHER und dem Team von kings and queens of horror! Auf ein baldiges Wiedersehen!

Mehr Fotos von diesem Tag findet Ihr auf der homepage von Radio Darkfire!

Bloody greets

Lord Asmodis alias DJ Asmo the Vampire

Abschließend noch eine Fotogalerie mit ausgesuchten Impressionen des Tages!

Im Wonderland 13

 

Das Labyrinth Des Horrors 

  

Lord Asmodis beim M’Era Luna 2017

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DJ Asmo schreibt seinen Mera Luna 2017 – Bericht

powered by RENT EVENT TEC GmbH

Dieses Jahr hatte ich bereits vor dem Beginn des M’Era Luna das Glück, einer äußerst interessanten Persönlichkeit begegnen zu dürfen, nämlich Robert Lalk. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, wer das denn bitteschön ist – obwohl die Besucher des Mera Luna zu Tausenden seine Arbeit bewundern konnten.

Robert Lalk ist Mitarbeiter von RENT EVENT TEC GmbH, welche die beiden Videoleinwände auf dem Mera Luna aufgestellt hatten. Da es ganz klar etwas Besonderes ist, für FKP SCORPIO eine Dienstleistung zu erbringen, weil dieser Veranstalter sehr strenge Ausschreibungen vornimmt, habe ich mich mit ihm immer wieder vor und während des Mera Luna 2017 unterhalten. Hier folgt die Zusammenfasssung:

DJ Asmo the Vampire: Robert, erst einmal vielen Dank dafür, dass ich Dir ein wenig über die Schulter sehen darf, und für Radio Darkfire über Dich und damit über RENT EVENT TEC GmbH berichten darf.
Robert Lalk: Nicht dafür! Unsere Firma verspricht sich davon ja, dass wir uns noch mehr in der schwarzen Szene etablieren können, indem wir auch bei Konzerten von Bands unser Know-How zur Verfügung stellen können.

DJ Asmo the Vampire: Darf ich dann davon ausgehen, dass Du Entscheidungsträger bei RENT EVENT TEC GmbH bist?
Robert Lalk: Och, das kann schon sein. Als vor einigen Jahren ein Freund und Kollege sich mit dieser Firma selbständig machte, fragte er mich, ob ich Interesse hätte, und einsteigen wolle. Ich brauchte nicht lange überlegen und willigte sofort ein. Seitdem bin ich dabei, und habe noch keine Sekunde bereut.

DJ Asmo the Vampire: Da sind wir schon bei meiner nächsten Frage – wie war das denn zu Beginn?
Robert Lalk: Angefangen haben wir mit kleinem Equipment und ein paar Beamern. Das passte alles in eine Garage. Stück für Stück haben wir uns hochgearbeitet. Es war nicht immer leicht, muss ich dazu sagen, doch unser Einsatz hat sich gelohnt und vor allem hat es großen Spaß gemacht. Mittlerweile sind wir auf Großveranstaltungen wie dem „Mera Luna“ oder auch auf dem „Rock am Ring“. Es ist auch möglich, unsere Equipment zu mieten, um damit auf Tour zu gehen.

DJ Asmo the Vampire: Ist das denn nicht zu teuer für Bands?
Robert Lalk: Im Grunde genommen nicht, denn eine Band ist ja nicht ständig unterwegs. Wenn eine Band nicht auf Tour ist, kommen nicht unerhebliche Lagerkosten, Wartung etc auf die Band zu – und so eine Leinwand kostet einen hohen 6-stelligen Betrag. Damit ist die Miete für Bands auf jeden Fall günstiger und komfortabler. Die Wartung übernehmen wir,.Wenn die Tour beendet ist, holen wir die Leinwände wieder ab und die Band braucht sich keinerlei Gedanken wegen Einlagerung und der damit anfallenden Kosten zu machen. Ist einfach und praktisch.

DJ Asmo the Vampire: Das ist allerdings richtig. Was könnt Ihr denn bieten?
Robert Lalk: Wir können für jede Art von Veranstaltung unser Equipment zur Verfügung stellen. Sei es für eine Schulveranstaltung, Tourneen, diverse Präsentationen auf Messen oder halt Großveranstaltung, wie dem Mera Luna oder einem Public Viewing bei einer Fußballweltmeisterschaft von klein bis groß. Wir können da echt über alles reden! Wenn Du willst, kann ich Dir unsere Videos zeigen, wenn Du später auf dem Gelände bist. Hier ist meine Visitenkarte, ruf mich an, wenn Du da bist, dann bekommst ein Backstagebändsel und ich kann Dir dann alles zeigen.

Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Robert und sein Kollege Sven mussten dann auch zum Flughafen, während ich mich langsam fertig machte, um selbst auf das Festivalgelände zu gehen. Dort angekommen sah ich mich erstmal um und rief Robert dann an. Wir trafen uns an einem verabredeten Punkt und er brachte mich dann zum ersten Mal Backstage. Dort bekam ich von ihm das dafür notwendige Bändsel, und ich konnte in aller Ruhe die Videos in Augenschein nehmen. Da es an diesem Tag, es war Freitag der 10te August, stark regnete, gingen wir dann erst einmal Kaffee trinken und wir hatten dann Zeit, das Gespräch fortzuführen.

Robert Lalk: Wie Du gesehen hast, sind wir mit einem großen Truck da. Dieses 26-Tonnen-Monster verfügt über modernste Hydraulik, damit drücken wir die Leinwand ganz einfach raus. Bevor wir das machen, müssen wir den Truck allerdings abstützen, indem wir die Stempel komplett ausfahren. Wenn dann alle Kontakte geprüft sind und die Leinwand ausgefahren ist, brauchen wir nur noch Strom. Wenn der vorhanden ist, drück ich dem Veranstalter den Stecker in die Hand und der braucht dann nur noch anschließen, ungefähr so, als würdest Du zu Hause Deine Kaffeemaschine anstöpseln.
DJ Asmo the Vampire: Das hört sich ja ziemlich einfach an.
Robert Lalk: Ist es auch. Wir bieten unseren Kunden, in diesem Fall FKP Scorpio, das sorgenfreie Rundumpaket an und da garantieren wir, dass dieser nur noch den Stecker in die Dose stecken muss, damit alles läuft. Für den Kunden ist das völlig entspannt, denn der hat ja anderweitig genug zu tun.

DJ Asmo the Vampire: Ok, nicht schlecht. Eine Frage habe ich bezüglich der Sicherheit: es regnet ja nun ununterbrochen. Ist das denn nicht ein Problem für die Videos? Strom und Wasser vertragen sich ja nicht so gut.
Robert Lalk: Der Regen an sich ist nicht das Problem. Alle Kontakte sind sehr gut gegen Wasser geschützt, da passiert nix. Allerdings hat es hier in letzter Zeit sehr viel geregnet und der Boden ist völlig aufgeweicht. Ich muss deshalb darauf achten, dass das Ganze nicht absackt. Wenn der Truck in eine zu große Schräglage kommt, könnte er kippen, ich muss also nachstützen. Der Veranstalter ist darüber informiert, dass ich die Videos im schlimmsten Fall kurz einziehen muss, um den Truck weiter zu stabilisieren.

DJ Asmo the Vampire: Wegen des Regens machst Du Dir also keine Sorgen. Gibt es bezüglich des Wetters Situationen, bei denen man bei Dir Sorgenfalten sehen kann?
Robert Lalk: Die gibt es in der Tat! Der größte Feind ist der Wind. Bei Sturmwarnung muss ich einziehen. Wenn der Wind zu stark ist, kippt dieser den Truck um, da kann ich nachstützen wie ich will, keine Chance. Die Leinwand bietet dem Wind ja jede Menge Angriffsfläche. Bevor das alles kippt und Menschen verletzt werden, zieh ich ein. Nicht schön, aber nicht anders zu machen, denn die Sicherheit hat für uns oberste Priorität!

DJ Asmo the Vampire: Das ist schön zu hören und gut zu wissen. Zwei Fragen hab ich da noch bezüglich des Wetters. Durch den Regen bildet sich ja auch Kondenswasser, ungefähr so, als würden Autoscheiben von innen anlaufen. Das ist doch aber ein Problem oder liege ich da falsch? Bezüglich einer Sturmwarnung: ab welcher Windstärke musst Du einziehen?
Robert Lalk: Wenn ich die Leinwände nicht abschalten muss, ist das mit dem Kondenswasser gar kein Problem. Die Videos entwickeln Wärme genug, dass sich da nix bilden kann. Wenn ich nachts abschalten muss, dann prüfe ich vor Wiederinbetriebnahme natürlich die Kontakte und lege diese ggf trocken, dann kann es weiter gehen. Auf Deine Frage bezüglich des Windes: ab 50 Meter pro Sekunde – die kannst ganz schnell haben – wird es gefährlich und ich zieh ein. Jedoch haben wir hier diese Gefahr nicht, wir behalten ständig den Wetterbericht im Auge. Wir haben hier ja auch den Vorteil, dass wir auf einem Flughafen sind, da sind die Wetterprognosen genauer als bei einer Wetterapp für das Smartphone.

Ab dem Samstag traf ich Robert dann eher selten. Er und sein Kollege Sven mussten die Videoleinwände wegen der Bodenverhältnisse ständig im Auge behalten, da wollte ich dann nicht stören. Ich wuselte dann allein im Backstagebereich herum. Allerdings kam es dann bei dem Auftritt von ASP zu einem Vorfall, welcher zu einem Stromausfall führte. Ich traf Robert dann im Hotel beim Frühstück….

DJ Asmo the Vampire: Guten Morgen Robert. Der gestrige Stromausfall: was ist passiert? Kannst Du dazu was sagen?
Robert Lalk: Da gibt es nicht viel zu sagen – es hat halt geraucht.
DJ Asmo the Vampire: Hoffentlich nicht bei der Leinwand. Ist damit alles in Ordnung?
Robert Lalk: Bei den Videos gab es keine Probleme. Bei der Bühne sind ja mehr als 50 km Kabel verlegt, da kann schon mal was schiefgehen. Um gleich einer Frage von Dir vorzugreifen: Wir mussten lediglich die Systeme wieder hochfahren, die Zeit, dass sich Kondenswasser bildet, war zu kurz. Wir meldeten dem Veranstalter, dass bei uns alle Systeme auf go stehen, als der Strom dann wieder da war.
DJ Asmo the Vampire: Das freut mich zu hören.

Im weiteren Verlauf des Mera Luna ließ ich die beiden von der RENT EVENT TEC GmbH dann unbehelligt. Schon am Montag früh waren Robert und Sven bereits unterwegs zur nächsten Veranstaltung.
Für Bands ist dieses Unternehmen auf jeden Fall interessant. RENT EVENT TEC GmbH bietet modernste High Tech, um echt jeder Veranstaltung das richtige Bild zu geben.

Wer Fragen bezüglich einer solchen Videoleinwand hat, wendet sich bitte an Robert Lalk bei Rent Event Tec GmbH:

 robert-lalk@rent-event-tec.de

oder direkt an

Visitenkarte Robert Lalk, RET

Kontaktdaten von Rent-Event-Tec. Bild anklicken, um die Website zu besuchen!

Rent Event Tec GmbH
http://www.rent-event-tec.com/
Dort ist auch die ganze Produktpalette einsehbar.

Ich bedanke mich bei der Rent Event Tec GmbH und Robert Lalk für die durchaus interessanten Einblicke hinter die Kulissen und wünsche dem Unternehmen noch viel Erfolg. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Zum Abschluss noch eine kleine Auswahl meiner Impressionen des gesamten Mera Luna 2017.

Lord Asmodis alias DJ Asmo the Vampire
– Moderator bei Radio Darkfire – 

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e-bit & be-polar bringen gemeinsame Single „Unite“ am 25.07.2017

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Seit 25.7.2017 gibt es eine neue Single am Markt! Niemand geringeres als e-bit und be-polar haben sich zusammengetan, um einen Song aufzunehmen.

Musikalisch ist der ganz weit vorn. Ein angenehmer Beat, der trotz eher langsamen Tempos mit genug Drive Fusswippalarm auslöst.
Die Hookline ist eingängig, und bleibt sofort im Blut, was uns umgehend zum Wiederholungs-Button greifen lässt. Selbst wenn man später weitere Songs in der Playlist hatte, summt man dennoch nur den Refrain von UNITE vor sich hin. Auch die Synth-Flächen und Bassline klingen absolut sauber und aufgeräumt. Einwandfrei produziert – und damit schon an dieser Stelle klare Kaufempfehlung.

Reicht Euch nicht? Gut… Dann bleibt noch der Text – und die damit verbundene Message.
Darin geht es um Extremisten. Egal ob Faschos oder Punks. Angedacht als Kommentar zu den Ereignissen in Hamburg und dem Umfeld der G20-Ereignisse. Die Kern-Frage lautet: „Glaubst du, es hilft dir, so zu randalieren, Unbeteiligte zu schädigen usw?“
Darum also der Aufruf: „Victims unite and take over!“ (Ihr Opfer/Geschädigten vereint Euch und übernehmt die Führung. Freie Übersetzung des Refrains durch den Autoren).  Es ist eine Anklage an alle, die durch ihr extremes Verhalten Unbeteiligte schädigen oder verängstigen.

Von Symeon gibt es auch hier eine 10 von 10 Punkten!

Abschließend noch eine traurige Randnote: 
Kurz nach Release der Single erreichte die erschreckende Nachricht das Team, dass Michael Clausen von be-polar in der Nacht zum 31.07.2017 der Welt entschlafen ist, und den Chartsturm nun aus der Anderswelt verfolgen muss.
Unsere Gedanken und aufrichtiges Mitgefühl sind bei der Familie und den Freunden von Michael. Möge er in Frieden ruhen. 

Zum Einkaufen klickt auf 
Google+    iTunes     Tidal    

Mehr über e-bit und be-polar:
Website von e-bit
e-bit auf Facebook

be-polar Website

Review OXIC INC. – Omega, 07-2017

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Review OXIC INC – Omega, 07-2017
by Symeon

Am 30.6.2017 war der offizielle Release des Debut-Albums „OMEGA“ der doch recht frischen Formation Oxic Inc.

 

Mit einem Knaller-Konzert brachten die vier ihren Sound an die Hörer. Die ersten Exemplare konnten exklusiv auf der Record-Release-Show gekauft werden. Erst danach startete der allgemeine Verkauf.

Gegründet von Robert Tale und C.E. Bergerac (aus den vormaligen Projekten „Tiefenstadt“ und „Eycromon“/“Cold Storm“) und angewachsen zu einer vierköpfigen Mannschaft dank Bassistin Isa Blue und Drummer Florian PunktP, erreicht uns nun die Pre-Release-Edition im Jewelcase und mit signiertem Booklet.

Für eine Scheibe von Urgesteinen der Gothic-Szene auffallend hell gestaltet, zeigt das Artwork aber klar an, dass hier Herzblut und Professionalität gepaart mit jahrelanger Erfahrung zu Grunde liegen. Wir „Dunklen Seelen“ können eben auch „hellschwarz“. 😉

Insgesamt warten 11 eindrucksvolle Songs auf die geneigte Hörerschaft. Absolut überzeugend produziert. Der Sound ist düster, aber auch frisch.

 Egal welchen der elf Titel man einschaltet, jeder ist einzigartig. Mal druckvoll mit fetter Kickdrum im Vordergrund, und treibendem Beat (Caroline). Mal melancholisch mit weinerlicher Gitarre, die aber trotz sauberem Reverb im Hintergrund bleibt, um den Streichern Raum zu lassen (Last Ray Of Light), oder sanfte Pianoklänge auf Cello und Basslinien, begleitet von einer marschierenden Snare-Drum auf träumenden Flächen aus dem Synthesizer (Menschenkind).

Für die Fachkundigen muss noch erwähnt werden, dass jeder Track angenehm aufgräumt klingt. Jede Spur hat ihren Platz, ohne die anderen zu unterdrücken. Wer mag, kann sich auf einzelne Instrumente konzentrieren. Auch die Vocals kommen in wunderbar reinem Gewand daher. Effekte sind mild und unaufdringlich angewendet.

Fazit: Robert und C. E. Bergerac haben mit ihren Bandmates Isa und Florian die Zeit her- und frauvorragend genutzt. Das Album ist von Anfang bis Ende absolut hörens- und empfehlenswert! Radio DarkFire vergibt 10 von 10 Punkten für dieses Werk und wünscht maximale Erfolge!

VEIDstanz 2017 – Ein Blick zurück

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Fotos folgen!
Am 28.01.2017 stand das nunmehr dritte VEIDstanz im Berliner Pfefferberg, Haus 13, an.
 
Ab 10.30h versammelten sich die ehrenamtlichen Helfer in der Location am Senefelderplatz, um mit Feuereifer zu helfen, wo es nur geht: Zuerst half eine Gruppe der Firma Shadowtec, damit das zweitwichtigste des Tages schnellstmöglich zum Einsatz kommt: Bühne und Ton. Nachdem das Grobe an diesen Aufgaben erledigt war, überließ man den Profis die Detailarbeit am Sound, und richtete das Augenmerk auf den Backstage-Bereich.
 
Das Pfefferberg war so freundlich, uns das Restaurant gegenüber des Konzertsaales zu überlassen, denn in diesem Jahr konnte das VEIDstanz in L&D Event Catering einen zuverlässigen Sponsor für das Crew-Catering gewinnen. Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an den gastronomischen Leiter des Pfefferbergs und das Catering-Unternehmen. Es war reichlich, und nach dem, was man so hört, wohl auch sehr lecker. Ganz zu schweigen davon, dass auch der Platz für all die Musiker und ihr Equipment reichte.
Ab 13 Uhr trafen dann nach und nach auch die ersten Bands ein. Sie machten das Haus 13 zu einem emsigen Ameisenhaufen. Ausladen, aufbauen, wegräumen, Line-Checks, kostümieren und schminken… Und dennoch war es ein ruhiges Schaffen.
 
Punkt 15.00 Uhr waren sogar die ersten Gäste eingetroffen, stöberten am Merch-Stand im Eingangsbereich, schlenderten durch den Saal und sammelten Autogramme und Selfies mit den bereits anwesenden Künstlern. Dann war es soweit.
 
Um 15.25 Uhr eröffenete Markus Symeon Blum feierlich das VEIDstanz mit einer kurzen Skizze des VEID eV, und warum es so wichtig ist, dass diese Veranstaltung so viele Spendengelder wie möglich generiert. Um zu 15.30 Uhr die Bühne an Rebentisch mit Svens eigenen Worten zu übergeben: Trauer Ist Tanzbar!
Und das Duo Sven @Rebentisch/Andreas Kupsch haben eine großartige Show geliefert. Emotional, energetisch, einfühlsam… Man konnte spüren, dass der Auftritt für die beiden Musiker eine Herzensangelegenheit ist. Der 30-Minuten-Slot war unglaublich rasant vorüber. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal!
 
Nach Rebentisch wurde die Bühne zur Dropzone. Doppelgänger , das wie Rebentisch ein Berliner Projekt ist, besteht für gewöhnlich aus drei sympathischen Herren. Heute hatten sie sich allerdings eine international bekannte Dame am Bass zur Unterstützung geholt. Und so begleitete Greta Brinkmann die Herren André Guthsmuths, Templer und Nick. Die Aufgabe für Band und Publikum wurde von Moderator Markus klar zusammengefasst: Break The Silence! Und das taten beide Parteien hervorragend.
 
Act Nummer drei ist wie die ersten beiden definiv kein unbeschriebenes Blatt in der Berliner Musikszene: Shade of Shambles. Auch Chris, Marcus und Olaf haben sich erst kürzlich durch Max an der zweiten Gitarre Verstärkung gesucht. Sehr zum Vorteil der Show. Sie spielten nicht nur altbekannte Stücke, sondern präsentierten bereits vorab ein Stück aus der kommenden EP exklusiv für die Gäste des VEIDstanzes.
 
Die Umbauphase zu Silberschauer zog sich bedauerlicher Weise ein wenig in die Länge. Kleinere technische Hürden wollten aus dem Weg geräumt werden, bevor die Band, deren Bassist .rhavin auch Inhaber von Shadowtec ist, zeigen durfte, dass man durchaus auch provokant auf Missstände aufmerksam machen kann – vielleicht sogar muss. Es war ein wirklich großartiger Auftritt. Man merkt, dass Silberschauer sich fulminant in die Riege der Größen unserer Szene einreihen kann – auch wenn sie sagen, dass sie lieber den zweiten Platz wollen, sind eindeutig erstklassig.
 
Mittlerweile hatte sich der Saal gut gefüllt, und der Zenit unserer Mission ist überschritten. Band #5 des VEIDstanzes ist INTENT:OUTTAKE. Bastian Polak und Andreas Engleitner zeigten bereits zum zweiten Mal den Besuchern dieses kleinen, aber bedeutsamen Events, was sie für Eisen im Feuer haben. Laut und mitreißend einerseits, emotional geladen und einfühlsam andererseits bespielten sie das tanzwütige Publikum.
 
Auch mit dem nächsten Slot im LineUp blieb es electronisch und elanvoll. In Good Faith aus Niedersachsen waren an der Reihe. Sind sie 2016 noch als Duo mit rein synthetischen Sounds und Gesang aufgetreten, haben sie sich richtig ins Zeug gelegt, und sind zu einer vierköpfigen Band angewachsen. Ein Augenschmaus und eine Ohrweide war es, die Hits wie United oder die aktuelle Single Explore mit Schlagzeug und Saiten-Instrumenten hören zu dürfen. Chapeau, meine Herren!
 
Im Anschluss daran war es an der Zeit, einen Zwischenstand der Spenden bekannt zu geben, und die Tombola-Gewinner zu ziehen. Noch viel wichtiger allerdings war es, noch einmal zu erklären, wofür Ben Koser diese Veranstaltung ins Leben gerufen hat. Und wer kann das besser, als jemand, der im VEID eV mitwirkt. Darum hat Kathrin Schreier, Regionalstellenleiterin für Brandenburg das Event besucht, und mit dem Moderator auf der Bühne noch einmal umrissen, was der VEID eV mit seinen angeschlossenen 500 Gruppen und Vereinen leistet, wieviel schon erreicht wurde, und warum Spenden nach wie vor wichtig sind. Im Zuge dieses Interviews wurde Kathrin auf der Bühne noch ein Betrag von 100,- € überreicht, der eine Woche zuvor bei einer Veranstaltung namens “Gate Of The Hell” erreicht wurde. Meph – in Vertretung für die Veranstalter “Dunkle Schwingungen Veranstaltungsorganisation”- überreichte den Schein und machte so den Zwischenstand komplett.
Nun war es an der Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen: 626,-€ waren um 21:45 Uhr bereits im Spendentopf. Fast das Doppelte des letzten Jahres. Moderator Markus gratulierte den Anwesenden zu dieser wunderbaren Leistung, und belohnte gemeinsam mit Kathrin Schreier als Glücksfee die Tombola-Teilnehmer mit insgesamt 27 Gewinn-Paketen – die allesamt von den anwesenden Bands gestiftet wurden. Eine Besucherin räumte gleich fünfmal ab. Einige dreimal und andere doppelt. Einziger Kommentar dazu: Großzügigkeit muss belohnt werden. Denn jedes gezogene Los wurde aus dem Topf entfernt, und so war sicher gestellt, dass nur Besucher mehrfach gewinnen konnten, die auch mehrere Lose gekauft hatten… Ric Q. Winther ließ es sich auch nicht nehmen, die Gewinne aus dem Herzparasit-Pool höchst persönlich an die Gewinner zu überreichen, damit er sicherstellen konnte, dass die glücklichen Erdlinge auch für die folgende Show vorvergiftet waren.
 
Nach dieser langen Prozedur war es sicher nicht leicht für die eigens aus München angereisten HERZPARASITen, das Publikum zu vergiften… Aber Ric Q. und El Torro haben es mit ihren Musikerkollegen und der grandiosen Show aus powervollen Songs trotzdem geschafft. Vatermal, Herzparasit, Was Dein Herz verspricht… Nur drei der absolut mitreißenden Songs, die wir zu hören bekamen. Und das Publikum ging mit. Anfangs zögerlich, typisch Berlin, aber dann mit Schmackes.
 
Der zweite Headliner und damit die letzte Band im LineUp war the pussybats. Angereist aus Baden-Württemberg, haben sie wie die Herzparasiten einen unglaublich weiten Weg zurückgelegt, um für die Besucher des Veidstanzes zu spielen. Drummer Mike Night stiftete für die Tombola ein von allen Band-Mitgliedern signiertes Drum-Fell. Leider waren einige Besucher bereits auf dem Heimweg, trotzdem gaben Sid, Marple, Maze und Mike alles auf der Bühne. Zum Abschied verschenkte Sänger Sid sogar noch kleine Präsente – Pech für die gegangenen Zuschauer 🙂
 

Abschließend darf natürlich eine Danksagung nicht fehlen.

Zu allererst und allen voran Ben Koser für seinen unermüdlichen Einsatz und die großartige Idee – ohne ihn gäbe es einige Euros weniger in den Kassen des VEID eV um die wichtige Arbeit zu leisten. 

Dann an die Kooperationspartner: Pfefferberg Haus 13 mit seinem gesamten Team für die Location und die ehrenamtliche Betreuung unserer Veranstaltung. Toll, dass ihr uns jedes Jahr aufs neue beherbergt und versorgt!
Shadowtec
für die technische Unterstützung, und Radio DarkFire (sowie auch Radio Black Sun, die leider zum 13.2.2017 den Sendebetrieb einstellten) für die Interview-Reihe “Band-Spotlight zum VEIDstanz” sowie den YouTube-Trailer und die fortwährende Unterstützung.

Die Supporter: Goth United, Streetteam Berlin und Wave Akademie für Digitale Medien für die Werbung, und alles bisherige seit der Gründung dieser Veranstaltung. Und ein herzlicher Dank an die Sponsoren: L&D Event Catering GmbH und Co KG Berlin mit der Untertstützung von Barlu Großverbraucherservice, EGV AG Eberswalde, FrischeParadies Berlin, Weihe – Obst und Gemüse Berlin für das leckere und reichliche Crew-Catering.Und zu guter letzt all

die fleißigen Helfer: Viktoria (Stage-Orga), Chrissi (Tür), Enrico (Merch-Stand und Tombola-Lose), Sabine und Manfred (Backstage, Buffet-Betreuung und Kaffee-Nachschub), Meph Morse (Unterschriften Aktion im Backstage, Stagehand, Dunkle Schwingungen Veranstaltungsorganisation)