Wie hat die neueste CD von Künstler/Band X oder Y abgeschnitten? Hier schreiben wir es für Euch auf.

e-bit & be-polar bringen gemeinsame Single „Unite“ am 25.07.2017

Seit 25.7.2017 gibt es eine neue Single am Markt! Niemand geringeres als e-bit und be-polar haben sich zusammengetan, um einen Song aufzunehmen.

Musikalisch ist der ganz weit vorn. Ein angenehmer Beat, der trotz eher langsamen Tempos mit genug Drive Fusswippalarm auslöst.
Die Hookline ist eingängig, und bleibt sofort im Blut, was uns umgehend zum Wiederholungs-Button greifen lässt. Selbst wenn man später weitere Songs in der Playlist hatte, summt man dennoch nur den Refrain von UNITE vor sich hin. Auch die Synth-Flächen und Bassline klingen absolut sauber und aufgeräumt. Einwandfrei produziert – und damit schon an dieser Stelle klare Kaufempfehlung.

Reicht Euch nicht? Gut… Dann bleibt noch der Text – und die damit verbundene Message.
Darin geht es um Extremisten. Egal ob Faschos oder Punks. Angedacht als Kommentar zu den Ereignissen in Hamburg und dem Umfeld der G20-Ereignisse. Die Kern-Frage lautet: „Glaubst du, es hilft dir, so zu randalieren, Unbeteiligte zu schädigen usw?“
Darum also der Aufruf: „Victims unite and take over!“ (Ihr Opfer/Geschädigten vereint Euch und übernehmt die Führung. Freie Übersetzung des Refrains durch den Autoren).  Es ist eine Anklage an alle, die durch ihr extremes Verhalten Unbeteiligte schädigen oder verängstigen.

Von Symeon gibt es auch hier eine 10 von 10 Punkten!

Abschließend noch eine traurige Randnote: 
Kurz nach Release der Single erreichte die erschreckende Nachricht das Team, dass Michael Clausen von be-polar in der Nacht zum 31.07.2017 der Welt entschlafen ist, und den Chartsturm nun aus der Anderswelt verfolgen muss.
Unsere Gedanken und aufrichtiges Mitgefühl sind bei der Familie und den Freunden von Michael. Möge er in Frieden ruhen. 

Zum Einkaufen klickt auf 
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Mehr über e-bit und be-polar:
Website von e-bit
e-bit auf Facebook

be-polar Website

Review OXIC INC. – Omega, 07-2017

Review OXIC INC – Omega, 07-2017
by Symeon

Am 30.6.2017 war der offizielle Release des Debut-Albums „OMEGA“ der doch recht frischen Formation Oxic Inc.

 

Mit einem Knaller-Konzert brachten die vier ihren Sound an die Hörer. Die ersten Exemplare konnten exklusiv auf der Record-Release-Show gekauft werden. Erst danach startete der allgemeine Verkauf.

Gegründet von Robert Tale und C.E. Bergerac (aus den vormaligen Projekten „Tiefenstadt“ und „Eycromon“/“Cold Storm“) und angewachsen zu einer vierköpfigen Mannschaft dank Bassistin Isa Blue und Drummer Florian PunktP, erreicht uns nun die Pre-Release-Edition im Jewelcase und mit signiertem Booklet.

Für eine Scheibe von Urgesteinen der Gothic-Szene auffallend hell gestaltet, zeigt das Artwork aber klar an, dass hier Herzblut und Professionalität gepaart mit jahrelanger Erfahrung zu Grunde liegen. Wir „Dunklen Seelen“ können eben auch „hellschwarz“. 😉

Insgesamt warten 11 eindrucksvolle Songs auf die geneigte Hörerschaft. Absolut überzeugend produziert. Der Sound ist düster, aber auch frisch.

 Egal welchen der elf Titel man einschaltet, jeder ist einzigartig. Mal druckvoll mit fetter Kickdrum im Vordergrund, und treibendem Beat (Caroline). Mal melancholisch mit weinerlicher Gitarre, die aber trotz sauberem Reverb im Hintergrund bleibt, um den Streichern Raum zu lassen (Last Ray Of Light), oder sanfte Pianoklänge auf Cello und Basslinien, begleitet von einer marschierenden Snare-Drum auf träumenden Flächen aus dem Synthesizer (Menschenkind).

Für die Fachkundigen muss noch erwähnt werden, dass jeder Track angenehm aufgräumt klingt. Jede Spur hat ihren Platz, ohne die anderen zu unterdrücken. Wer mag, kann sich auf einzelne Instrumente konzentrieren. Auch die Vocals kommen in wunderbar reinem Gewand daher. Effekte sind mild und unaufdringlich angewendet.

Fazit: Robert und C. E. Bergerac haben mit ihren Bandmates Isa und Florian die Zeit her- und frauvorragend genutzt. Das Album ist von Anfang bis Ende absolut hörens- und empfehlenswert! Radio DarkFire vergibt 10 von 10 Punkten für dieses Werk und wünscht maximale Erfolge!

Sunterra – Reborn

Eine Rezension von Tobi

Sunterra sind wieder da! Nach über 10 Jahren Pause, sind die österreichischen Gothic Garanten wieder da und präsentieren mit ihrem neuen Minialbum Reborn ein überraschendes Output.

Sunterra standen einst für Symphonic Gothic Metal und mit ihren Alben „In Diebus Illis“, „Lost Time“ oder „Graceful Tunes“ gelang es der Band aus Österreichs Provinzstadt Wien, in der Internationalen Metalszene für Aufsehen zu sorgen. Kultig ist der passende Begriff, wenn man das absolut geniale Cover zu Falco’s „Out of The Dark“ mit nur einem Wort beschreiben sollte. Ein wenig erinnert Reign Surpreme in seinem Sound an Walls Of Jericho

Kultig ist aber auch ein treffendes Stichwort wenn es darum ginge, den Sound ihres neuen Albums „Reborn“ zu umschreiben. Wer jetzt glaubt er bekäme es hier mit einem Sunterra Album zu tun, das Nahtlos an die alten Tage anknüpft, der sei hier vorgewarnt: Die Band hat sich verändert. Zum negativen? Nein! Denn Reborn klingt wie eine futuristische Version der Band.

Neben den Originalmitgliedern Chris (am bass und für die Lyrics verantwortlich), dem Sängerduett Lilly und Carlos, ist bei Sunterra Anno 2017, neuzugang Ivan am Start, der für die Gitarre, die Arrangements, das Programming und die Drums verantwortlich ist.

Hört man den Opener „Reign Supreme“ (ein Titel der bestens passt) – , klingen die Gesangspassagen nur so vertraut. Der dämonische männliche Part von Carlos und die engelsgleiche weibliche Stimme von Lilly, lassen bereits jetzt aufhorchen und alle Zweifel vergehen: Es handelt sich tatsächlich um Sunterra. Neu im Arrangement, die elektrischen Synthesizer von ebenfalls Gitarrist Ivan, die das ganze aber ordentlich aufmotzen. Reign Supreme, der Name ist Programm! Denn herrschaftlich zieht sich bereits ab hier das ganze Album im brachialen, energiegeladenen Industrial-Goth-Elektro-Metal Jargon, der ausgewogen und energisch das Potential Sunterra’s auf der ganzen Platte zeigt.

Der zweite Track „Shadow In The Dark“ zeigt Sunterra fast in alter Manier. Piano, Streicher ein schöner Gesang, schaurig symphonischer Gothic. Wirklich ganz? – Denkste! Ivan zaubert im Wechselspiel aus Ruhe und Sturm Industrial Collagen und Gitarren im Einklang mit Chris Bass Spiel heraus, die eindeutig an neuere KMFDM Werke erinnern, ohne dabei die Originalität des ganzen zu verlieren. Da war doch was im Pressekit? Ah richtig. Metalstep! Das ist wahr Leute. Sunterra bauen Dubstep Elemente in die düstere Metalcollage ein. Das klingt schrecklich denkt ihr? Täuscht euch mal nicht! Das funktioniert! und fetzt wie sau.

Hammer harter Industrial Metal begrüßt euch mit Lord Of Lies. Stampfende Drums, sparsame elektronik, die in der sogenannten Hookline kurz die Führung übernimmt und wieder rüberschwingt, gipfelt im Refrain in ein bittersüßes hymnisches Kunstwerk. Dieser wechselende Gesand von Carlos und Lilly, einfach genial!

Auch das progressive This is WAR, ist gut durchdacht und irgendwie höre ich hier Referenzen an härtere „Die Krupps“ oder (wie des öfteren auf der Platte: KMFDM ) Aufnahmen raus. Der Dubstep Einfluss ist hier wie auch bei This Is War nicht auszumachen, dafür aber seichte, liebevolle Pianoklänge, die sich zwischen stürmerischem Industrial Metal abwechseln. Wunderschön

Die liebevollen Soundarrangements sind es, die Reborn von Sunterra alles andere als langweilig erscheinen lassen. Ministry Of Throughts ist Dubstep der Metal sich zu Nutze macht. Das muss man schon mehrmals hören. Der Song ist auch nicht schlecht, kann aber etwas anstrengend werden. Chris‘ Bass, Ivans Gitarren und seine Keyboards machen auch hier einen guten Job, aber ein wenig vom Charakter eines Doom-Metal Songs, hat dieser Track schon. Sunterra experimentieren, sie haben Freude daran und das merkt man. Vom Sounddesign her, lohnt sich das hören dieses Songs und auch die Lyrics von Chris, die sich allesamt um das Thema Weltuntergang, das Ende der Menschheit und den Wiederaufbau dieser drehen, passen zu dem Sound. Ivans Gitarrensolos, geben den Songs den letzten Schliff, wenn auch dieser Song etwas anstrengend werden kann.

Bei Shut Up!!! muss ich leider sagen, der Titel passt und zwar bestens. Ich habe schon schlimmeres gehört, aber irgendwie will der letzte Song auf dem Album nicht so ganz überzeugen. Er wirkt wie ein schnell durchdachtes, gewolltes, aber nicht ganz gekonntes Liedchen, das nochmal schnell aufgenommen wurde, um noch einen weiteren Titel auf die Scheibe zu packen. Am 20. Januar  erscheint das gute Werk und an diesem besagten 20. Januar tritt oberpfosten Donald Trump das Amt des Präsidenten der vereinigten Staaten von Amerika an. Ob Shut Up!!! ihm gilt? Wäre jedoch ein Gedankenspiel wert, vor allem wenn man an den Spieglein Spieglein an der Wand reim (Siehe Text) denkt und an ,,you wanna play a game?“ (kommt ebenfalls im Text vor) könnte der Verdacht naheliegen. 🙂

Wertung 8 von 10

Fazit: Trotz weniger Schwächen, ist jeder der auf elektronischen Goth steht dazu eingeladen, sich das Werk anzuhören und zu besorgen. Sunterra erschaffen auf Reborn etwas, was verschiedene Welten vereint und das machen sie sehr gut und mit Neuzugang Ivan, hat die wiener Formation einen Glückstreffer gemacht. Die Musiker verrichten einen gewohnt tadellosen Job, Ideen haben Sunterra und sie eröffnen einen ganz eigenen, persönlichen Sound. Geschmäcker sind verschieden, manche mögen das Album, andere hassen es. Aber empfehlenswert ist Sunterra’s Comebackscheibe Reborn jedem Elektro, Gothic und Metalfan. Reborn ist kein Flopp, es ist Gut, wirklich, beim nächsten Werk jedoch bitte mehr Songs

Anhören ist hier durchaus empfohlen!

Weblinks:

Reborn Anhören: http://player.believe.fr/v2/3614971132287 
Sunterra – Offiziell: http://www.sunterra.at
Sunterra – Facebook: https://www.facebook.com/sunterra.home/

Arctic Sunrise im Interview 28-10-2016

Arctic Sunrise im Interview 10-2016

 

Am 28.10.2016 kommt das 2. Album des Mönchengladbacher Synth-Pop-Duos Arctic Sunrise auf den Markt.

Ihr Label Echozone hat unserer Sendeleitung erlaubt, vorab den Silberling anzuhören und ein Interview vorzubereiten.
Aufgezeichnet am 21.10.2016, strahlen wir den unterhaltsamen und kurzweiligen Talk über eine beachtliche Sammlung an originalen 80er-Geräten, sowie tiefgründige, teils gesellschaftskritische, teils selbstreflektorische Lyrics.

Natürlich spielen wir auch Songs aus dem aktuellen Album…

Pos.:2 im Interview

POS.:2 im Interview 10-2016

 

Am Mittwoch, 26-10-2016, strahlen wir das frisch aufgezeichnete Interview mit POS.:2 über ihr Album „Circuits“ (VÖ 21.10.2016).

Eine Stunde sympathischer Talk, teils philosophisch, teils technisch… Symeon widmet sich ausführlich der Arbeit der Bielefelder Zweierformation.

Seid gespannt, was er aus dem Duo herauskitzeln konnte!