7th House Project – Insane

Kurz vor meinem Geburtstag 2012 bekam Darkkisses eine CD zugespielt. Die Band nennt sich wie oben bereits steht „7th House Project“. Die Cover-Art lässt schon erste Ahnungen zu, die ich aber nicht vorwegnehmen möchte.

Insane-7thHouse

Schon der erste Titel sagt klar: Downtempo, oder auch „Lounge“ wie man heute zu sagen pflegt. Auffällig schon in der ersten Minute… Es gibt sogar sehr gut arrangierte Gitarrensounds. Eine markante Stimme mit leichten Vibes v

on Dave Gahan (Depeche Mode) meets Dave Grohl (Foo Fighters). Sie scheint der Beschriftung nach Sven Nickel zu gehören. Geschickt platzierte disharmonische Riffs geben dem Song „Beware Of Lies“ einen komplett individuellen Charakter.

Der chillige Beat – teilweise sogar mit trockenen, mittig gestimmten Kickdrums zieht sich durch das ganze Album. 14 großartige Songs hat es. Allesamt durchaus tauglich, in einer angesagten Szene-Location gespielt zu werden. Gefühlvolle Instrumentalisierung, auffallend hell abgemischte Sounds (bestens auch für den Genuss mit guten Studio-Kopfhörern geeignet) und dadurch alles andere als „einschläfernd“ – ganz im Gegenteil.

Weiteres Ohrenmerk möchte ich auf Titel Nummer 3 richten. Der Titelsong zum Album:“Insane“… Interessantes Intro mit Soundeffekten, die alle Erwartungen offen lassen. Dann ein cooler 4/4-Takt, und total virtuose und doch einladende Flächen. Bis sich schließlich die eigentliche Melodie hervorarbeitet und eine angenehme Stimme zur Musik gesellt.

Weitere Songs sind • Not Your Normal Girl (mit offenbar SEHR gut trainierter Damenstimme, herausragende Gesangskunst!),
• Time And Space,
• Broomstick And Bitches (feat. Effluence),
• Dragon’s Breath (!!! ANHÖREN !!!),
• Down (feat, Kate Dilemma, ebenfalls eine großartig ausgewählte Stimme),
• It’s Never Too Late,
• One Thousand Times (noch einmal mit Sven Nickel)
• In The Flowstone Cave

Und den BONUS-Dancetracks, die einen in den Fußwippalarm versetzen:
• Tribute To James T. Kirk
• Down (Minimalhouse Remix)
• Broomsticks And Bitches (Ready To Explode Remix)

Alle drei lassen den Freund der eher tanzbaren Elektrosounds nur schwerlich stillsitzen. Treibender Beat mit wohlproportioniertem „Bummbumm“ und eingängige Flächen wie Hooklines, elegant platzierte Effekte auf Vocals oder Ambient-Organs, Saxophon…

Dieser Silberling ist gänzlich konträr zu seinem Titel … Alles andere als verrückt. Dieses Album sollte in keinem Regal fehlen, dass sehr gerne Downtempo, Ambient, Chillout und „Lounge“ beherbergt. Damit möchte ich 7th House Project keinesfalls in eine dieser Schubladen stopfen. Denn es zeigt klar und deutlich ganz eigene Charakteristika und einzigartige Spuren, die es (zum Glück) irgendwie in alle und irgendwo so richtig in gar keine passen lassen.

Insane… Ist nur, wer sich diesen Silberling entgehen lässt.

Symeon Von Radio DarkFire

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